Leichtathletik: Elena Pohlmann mit Zusatznorm für Deutsche Meisterschaften
Bei den Kreismeisterschaften des Kreises Gelnhausen absolvierte Elena Pohlmann in der Altersklasse W15 außerhalb der Meisterschaftswertung einen Blockmehrkampf – mit dem Ergebnis löst sie endgültig das Ticket für die Deutschen Meisterschaften.
Der Blockmehrkampf Lauf startete in Gelnhausen mit dem Weitsprung, einer Disziplin, die Elena zuvor kaum trainiert hatte. Mit einem ersten Sicherheitssprung auf 3,99 Meter lag sie bereits im Plan ihres Trainers Rik Amann. Mit einem angepassten Anlauf sprang Elena im zweiten Versuch auf 4,30 Meter, welche ihr 471 Punkte einbrachte. Es folgten die beiden Paradedisziplinen der jungen SuSlerin: Über 80 Meter Hürden drückte Elena ihre Bestleistung um eine Hundertstel auf 12,39 Sekunden. Auch im 100-Meter-Sprint war sie mit 12,63 Sekunden schneller als je zuvor, allerdings fand die Zeit aufgrund der Rückenwindunterstützung keinen Eingang in die Bestenlisten.
Nach den ersten drei Disziplinen hatte Elena somit bereits 1.637 Punkte auf ihrem Konto. Die vom DLV geforderte Zusatzleistung für die Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften lag bei 1.950 Punkten. „Die Vorgabe vor dem Ballwurf war klar. Wir wollten die Punkte bereits vor den abschließenden 2.000-Meter-Lauf haben, um dort ohne Druck laufen zu können. Dafür waren 22,00 Meter nötig“, so Amann. Diese Vorgabe setzte Elena direkt im ersten Versuch um: Mit 35,00 Metern stellte sie eine neue Bestleistung im Ballwurf auf, welche sie im zweiten Wurf noch auf 36,00 Meter steigern konnte. Beim abschließenden 2000-Meter-Lauf musste Elena also nur noch das Ziel erreichen, um den Mehrkampf zu beenden und endgültig ihr DM-Ticket zu buchen. Ohne den Druck einer Zeitvorgabe konnte Elena die fünf Stadionrunden in einem lockeren Lauf absolvieren und kam nach 11:18,07 Minuten überglücklich ins Ziel. Mit dem Endergebnis von 2.290 Punkten überbot sie die Zusatznorm um satte 340 Punkte, sodass sich der Ausflug nach Gelnhausen für Elena Pohlmann und ihren Trainer Rik Amann mehr als gelohnt hat.
„Ich freue mich sehr, dass wir die Zusatznorm so früh in der Saison erledigen konnten. Jetzt ist der Kopf frei und wir können uns auf die weitere Saison fokussieren“, sagte Sprinttrainer Amann nach dem Wettkampf.
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