Fussball: Erste Mannschaft – Kein Breakthru - Heimpunkt gegen Turo Darfeld ist zu wenig

Is this the real life? Is this just fantasy?
Caught in a landslide, no escape from reality
Open your eyes, look up to the skies and see...

 

Erste Mannschaft – Turo Darfeld 1:1

Freitagabend. Feierabend. Flutlichtspiel. Vorverlegtes Spiel in der Kreisliga A Coesfeld. Turo Darfeld in unserem Steversportpark zu Gast. Dennoch keine Königin unter den Spielen. Unser SuS als Zehnter im Tableau, die Gäste aus Rosendahl sogar nur auf Platz 14. Beide Mannschaften leicht under pressure. Olfen bereit: We will rock you! Heimspiel. Zeigen, was man kann. Endlich breakthru. Durchbruch. Ein so genannter Befreiungsschlag.

„Wir haben sehr gut angefangen und das Spiel weitgehend kontrolliert“, meinte SuS-Trainer Marco Jedlicka zum Beginn seiner Mannschaft. Im Anschluss an den Anstoß der Begegnung unsere Mannschaft nach vorne spielend. Am drücken. Am Punkte holen wollen. Nicht in der eigenen Defensive verharrend.

Aufbauspiel über das Innenverteidiger-Kevin-Duo Bluschke und Schäper. Immer gute Verlagerung auf die Außen Dustin Brüggemann und Fabian Konietzni. Der Ball lief gut. Im stetigen Wechsel mit den offensiven Außenspielern Moritz Heinze und Daniel Czempik. Auch holten die Sechser Henrik Hans und Nico Mecklenburg den Ball ab. Vielseitigkeit um die Stürmer Niklas Mählmann uns Pascal Seypelt in Szene zu setzen.

Olfen agierend. Darfeld reagierend. No Kind of Magic. Stärke aufzeigend.

Moritz Heinze setzte sich auf dem linken Flügel durch. Pass zu Daniel Czempik. Der Routinier mit sattem Schuss in die Darfelder Tormaschen. Gut gespielt. Dobry. Don´t stop me now. I′m having such a good time! 1zu0 Spiel und Sport. Großer Jubel!!!

Die Gäste offensiv nicht wirklich präsent. Kein Flash auf das von Tormann Jan Stember gehütete Gehäuse

So ging unsere Mannschaft verdient mit der Führung in die Pause / die Kabine. Teambesprechung. Wechsel. Neues Personal. Marvin Böttcher für Seypelt. Nico Marin für Torschütze Czempik.

Nach dem Seitenwechsel: The Show must go on. Weiter SuS. Weiter. Olfen. Weiter Erste.

So sollte es sein: Von der 46. Minute an erspielte sich unser Team in kurzer Zeit drei 100%tige Torchancen. No goal. It´s miracle. Wow. Trainer Jedlicka ordnete ein: „Da hätten wir den Grundstein für einen klaren Sieg legen müssen.”

Trainer Sepp Herberger wusste: „Ein Fussball ist rund, damit das Spiel seine Richtung ändern kann.” Fussball ist auch rund um den Erdball ein beliebtes Spiel, weil der Sieger nicht immer klar ist und auch manchmal der Underdog gewinnen kann. Scaramouche, Bodø glimmt.

„Sie kommen einmal nach vorne und bekommen Elfmeter – und dann steht es plötzlich 1:1”, bewertete Jedlicka die Situation vor dem Ausgleichstreffer. Turo einmal im Olfener Strafraum. The invisible men. Foulspiel. Elfmeter. Treffer versenkt. Die Zuschauer, Zuseher, Fans und Fanatiker going slighly mad.

Unser Team wirft infolgedessen fast alles in die Offensive. Ein Punkt ist zu wenig. Am Ende wollen wir doch die Champions sein. Dem Übungsleiter war klar: „Die Jungs haben weitergearbeitet und sich noch viele klare Möglichkeiten erspielt.”

Weiter, immer weiter. Möglichkeiten ja -Tore nein. It´s a hard life. Unsere Erste versucht alles. Alles in den Sturm. Aber Turo klärt. Olfen hinein in den Darfelder Strafraum. Turo heraus aus dem Darfelder Strafraum. Viel los im Darfelder Sechzehnmeterraum. Wie Cranger Kirmes Familientag. Volles Haus.

„Die Jungs haben weitergearbeitet und sich noch viele klare Möglichkeiten erspielt,“ erkannte Jedlicka bei seinem Team. Aber er kritisierte auch: „Wenn wir schießen müssen, spiele wir – und wenn wir spielen müssen , schießen wir. Der Punkt fühlt sich an wie eine Niederlage.”

Das war klar als der Schiedsrichter die Partie beendete. Olfen-Darfeld 1zu1.

Stürmer Niklas Mählmann, er kommuniziert eigentlich mit den Füßen, war der Meinung gegenüber den RN: „Wir lassen zu viele Großchancen liegen. Wir spielen das dann nicht vernünftig zu Ende.“

Nummer-1 Jan Stember sagte der Journaille: „Wir können stolz darauf sein, uns so viele Chancen zu erarbeiten. Wenn wir die alle nutzen, dann hätten wir alle Rückrundenspiele gewonnen.“

Bereits am kommenden Donnerstag, dem 16ten des Aprils geht es für unser Team weiter bei der Auswärtsbegegnung gegen die DJK Rödder. Anstoss ist zeitgleich, nicht mit Radio Gaga sondern mit der Tagesschau. 20.00 Uhr.

Die Show muss weiter gehen!

Ooh
Ooh, yeah, ooh, yeah
Nothing really matters, anyone can see
Nothing really matters

Nothing really matters to me