Leichtathletik: Neue PB von 1,78 Metern – Hochspringer Samuel Traut mit Bronze bei den Westfälischen

Auch am zweiten Tag des Meisterschaftswochenendes überraschten die SuSler in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund. Allen voran Samuel Traut, der schon am Vortag mit einem dritten Platz über 400 Meter auftrumpfte.

In seiner Paradedisziplin, dem Hochsprung, war laut Meldeliste nicht unbedingt mit einem Podestplatz zu rechnen. Doch Samuel konnte seine bisherige persönliche Bestleistung auf 1,78 übersprungene Meter steigern. Platz 3 auf dem Podium war seiner, wobei er nur aufgrund der höheren Anzahl von Fehlversuchen nicht noch höher steigen konnte.

Ebenfalls überzeugen konnte Hochspringerin Mia Höning in ihrer neuen Altersklasse U18. Beim Clarholzer Hochsprungmeeting hatte sie es mit technisch sauberen Sprüngen schon angedeutet, in Dortmund setzte sie es in die Tat um und sprang wieder über die 1,60-Meter-Marke. In der Endabrechnung kam Mia mit übersprungenen 1,61 Metern auf Platz 5 ihrer Konkurrenz.

Zum Abschluss der FLVW III Meisterschaften in Dortmund konnten sich die Athletinnen der StG Olfen / Lüdinghausen noch über ein gutes Abschneiden der 4x200-Meter-Staffel freuen. Die Olfenerinnen Leonie Althoff, Jula Ehnis, Mia Höning und Elena Pohlmann feierten zusammen mit Helena Mußhoff von der Union Lüdinghausen einen vierten Platz in der U18 feiern. Nachdem Helena die Staffel gleich zu Beginn auf den zweiten Platz gebracht hatte, konnten Elena den Vorsprung nach hinten ausbauen. „Wie stark Elena nach der gestrigen Enttäuschung heute gelaufen, fand ich sehr bemerkenswert“, so Trainer Rik Amann. Jula und Mia konnten zwar nach vorne keinen Angriff mehr starten, sicherten aber mit zwei guten Runden die zweite Position im ersten Zeitendlauf ab. Im Ziel war die Freude über die neue Bestzeit von 1:51,59 Minuten – immerhin eine Steigerung von über drei Sekunden zum Vorjahr – groß. „Das war ein schöner Abschluss dieser Meisterschaften. Die Mädels haben das sehr gut und professionell gemacht. Sie haben sich das Ergebnis erarbeitet und am Ende sehr verdient“, so Sprinttrainer Rik Amann.

Die Gesamtbilanz der SuS-Athletinnen und -Athleten bei den diesjährigen Westfälischen Meisterschaften lässt aufhorchen. Ein Titel, ein Vizetitel, zwei dritte Plätze und vor allem bei fast jedem Start eine neue persönliche Bestleistung. Diese Entwicklung macht Lust auf mehr. Nun aber gehört der Rest der Hallensaison den jüngeren Athleten der U14, während die Älteren eine Pause einlegen, um danach in die Vorbereitung auf die Freiluftsaison zu starten.

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