Leichtathletik: SuS-Athleten starten in Meisterschaftswochenenden

Mit den FLVW-Meisterschaften I in Dortmund wurde an diesem Wochenende das Meisterschaftsprogramm der diesjährigen Hallensaison für den SuS Olfen eröffnet.

Den Anfang für den SuS Olfen machte Elena Pohlmann. Bei ihren ersten Westfälischen Hallenmeisterschaften stellte sie sich der 60-Meter-Sprintkonkurrenz. Im Vorlauf lief Elena mit 8,26 Sekunden auf Platz 3 und qualifizierte sich damit für einen der beiden Finalläufe rund 90 Minuten später. Im Finale konnte sie sich dank einer technisch besseren Startphase auf 8,21 Sekunden steigern, stellte damit ihre Bestleistung ein und kam in der Endabrechnung auf einen guten 14. Platz.

Luana Neumann zeigte sich bei ihrem ersten Start in der neuen Altersklasse keineswegs von der älteren Konkurrenz verunsichert. Lediglich ihre Oberschenkelverletzung bremste sie noch leicht aus. Mit einem soliden Vorlauf und 8,19 Sekunden konnte auch sie mit den Finalläufen planen. Dort zeigte sie mehr Mut und belohnte sich mit 8,12 Sekunden was gleichbedeutend mit ihrer Bestleistung war und Platz 12 war.

„Elena und Luana haben es heute den Umständen entsprechend gut gemacht. Wir können damit zufrieden sein, auch wenn es keine Leistungsexplosionen gab. Das heben wir uns noch etwas auf“, resümierte Sprinttrainer Rik Amann nach den Läufen.

Den 60-Meter-Sprint vervollständigten für die Olfener Samuel Traut und Dion Salihi in der männlichen U18. Beide Athleten konnten mit neuen persönlichen Bestleistungen aufwarten: Samuel unterbot erneut die 8-Sekunden-Marke deutlich und war nach 7,89 Sekunden im Ziel. Nur sechs Hundertstel fehlten Dion, um die 8-Sekunden-Marke zu knacken. Entsprechend zufrieden mit seinen beiden Schützlingen zeigte sich Trainer Rüdiger Lenz, auch wenn es nicht fürs Finale reichte.

Am Nachmittag beendeten Yannick Walde und Mika Grau mit dem 200-Meter-Sprint der MU20 den ersten Wettkampftag der diesjährigen westfälischen Hallenmeisterschaften. Direkt im ersten Zeitendlauf war SuS-Neuzugang Yannick Walde gefordert. Mit einem guten Lauf kam er nah an seine persönliche Bestleistung heran und konnte sich am Ende über 24,23 Sekunden und Platz 18 freuen. Mika Grau konnte bis zur Zielgeraden gut in seinem Lauf bestehen und musste die Konkurrenz erst auf den letzten Metern ziehen lassen. Seine 24,38 Sekunden bedeuteten Platz 20 und eine neue Bestleistung unter dem Hallendach. „Beide sind heute nah an ihre Bestleistung gekommen. Das letzte bisschen hat heute leider gefehlt, aber es war ein guter Einstieg, um in der nächsten Woche beim 400-Meter-Sprint angreifen zu können“, so ihr Trainer Rik Amann.

Eine weitere persönliche Bestleistung konnte Samuel Traut für sich im Dreisprung verbuchen. Gleich der erste Versuch war sein bester, als er 11,29 Meter weit sprang. Zwei weitere Male landete er jenseits der 11-Meter-Marke. Samuel beendete den Wettbewerb nach 6 gültigen Versuchen und belohnte sich mit dem 5. Platz in der Konkurrenz.

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