Leichtathletik: Gelungener Formtest beim Xmas-Cup für SuS-Sprinter
Vier Tage vor Weihnachten testeten die SuS-Sprinter aus der Trainingsgruppe von Rik Amann in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle ihre Form, ehe rund um die Feiertage einige Regenerationseinheiten auf dem Trainingsplan stehen.
Den Auftakt am Samstagmorgen machte Elena Pohlmann über 60 Meter in der W14. Nach einem ersten abgebrochenen Startversuchs bekam Elena die gelbe Karte gezeigt und musste mit der ungewohnten Drucksituation umgehen. Dies meisterte sie hervorragend und sprintete in 8,21 Sekunden zu einer neuen Bestleistung, welche im 39 Starterinnen großen Teilnehmerfeld Platz 6. bedeuteten. „Das war heute für uns sicherlich nicht der perfekte Lauf und der perfekte Wettkampf, aber Elena hat viel gelernt. Trotz der unsicheren Startphase war es am Ende eine Bestleistung, das stimmt mich sehr positiv“, ordnete ihr Trainer Rik Amann den Wettkampf ein.
Einige Stunden später stand Elena im Kugelstoßring, eine für sie eher unübliche Disziplin. Trotz wenig Training im Kugelstoßen wuchtete sie die 3 Kilogramm schwere Kugel auf die neue Bestweite von 7,98 Metern und verbesserte ihre Bestleistung damit um über einen halben Meter. Damit sammelte Elena die zweite Bestleistung und die zweite Top 8 Platzierung an diesem Tag ein. In der W15 startete Jula Ehnis ebenfalls im Kugelstoßen. Mit 7,58 Metern sicherte sie sich Platz vier und verpasste ihre Kugelstoß-Bestleistung nur um wenige Zentimeter. Sie deutete mit ihren konstanten Stößen jedoch an, dass mit ein paar technischen Anpassungen auch bald Stöße über 8 Meter möglich sind.
Keine zwei Stunden vor dem Kugelstoßen lief Jula erstmals in ihrer Karriere die 400 Meter. Die zwei Hallenrunden lief sie sehr gleichmäßig und kam am Ende in 66,36 Sekunden ins Ziel. In der Altersklasse U18, der sie ab 2026 angehört, bedeutete dies Platz 9. „400m läuft man nicht mal eben, das muss man schon wirklich wollen. Und das hat Jula heute richtig gut gemacht. Wir wussten nicht wirklich, wo wir stehen, aber jetzt haben wir einen Anhaltspunkt, auf dem wir aufbauen können“, so Trainer Rik Amann.
Elina Dunke startet mit der 400-Meter-Distanz in die Hallensaison. Mit 65,83 Sekunden kam sie in der Frauenkonkurrenz auf einen guten 5. Platz. Dabei war dies der schnellste Saisoneinstieg in der Hallensaison überhaupt für Elina, welcher viel Selbstvertrauen in Richtung Westfalenmeisterschafen Ende Januar gibt. Mika Grau lief mit einem couragierten Rennen in der U20 auf einen guten 5. Platz. Die Zeit von 57,08 Sekunden ist aufgrund einer Krankheit, die ihn unter der Woche ausgebremst hatte, nur zweitrangig.
Leonie Althoff lief in der U18 die 200 Meter in einem Teilnehmerfeld von knapp 70 Athletinnen. In Lauf 13 von 20 musste sie erst knapp eine Stunde nach der offiziellen Startzeit in die Blöcke. Auf eine der inneren Bahnen lief sie eine gute Hallenrunde und kam am Ende mit 30,78 Sekunden auf eine gute Zeit, sodass zu den Westfalenmeisterschaften die 30-Sekunden-Grenze das Ziel sein dürfte.
„Wir werden jetzt einige Tage regenerieren und dann im neuen Jahr motiviert in die letzten Trainingswochen vor den Westfalenmeisterschaften starten“, so Sprinttrainer Rik Amann.
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