Leichtathletik: Sprinter starten beim Junior-Adventscup in die Hallensaison
Knapp drei Monate ist es her, dass die SuS Sprinter ihren letzten Wettkampf bestritten haben. In der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle sind sie nun am vergangenen Samstag in die kurze Hallensaison gestartet.
Erster Lauf, erster Sieg. So kann man den Auftakt von Luana Neumann zusammenfassen. Mit 8,12 Sekunden über 60 Meter verbesserte sie nicht nur ihre Bestzeit um eine Hundertstel, sondern konnte sich auch in einem stark besetzten Feld den Sieg holen. Mit der Bestzeit haben weder Luana, noch ihr Trainer Rik Amann gerechnet, da Luana seit einigen Wochen aufgrund einer muskulären Verletzung nur eingeschränkt trainieren kann. „Wir wollten heute testen, ob mit der Verletzung überhaupt Wettkämpfe möglich sind. Mit der Zeit haben wir wohl beide nicht gerechnet“, zeigte sich Amann nach dem Lauf überrascht.
Jula Ehnis konnte über die Sprintdistanz erstmals unter 9 Sekunden bleiben und überzeugte mit ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 8,90 Sekunden, welche Platz 16 bedeuteten. Leonie Althoff kam nach einem missglückten Start auf 9,31 Sekunden und Platz 19, hatte sich bei ihrer Saisoneröffnung aber durchaus eine schnellere Zeit erhofft.
Im Weitsprung hatten Leonie und Jula beide mit Anlaufproblemen zu kämpfen und konnten bei allen drei Sprüngen keinen optimal auf das Absprungbrett bringen. Leonie kam dennoch bis auf 18 Zentimeter an ihre Bestleistung heran und sicherte sich mit 3,93 Metern vor Jula (3,91 Meter, Platz 8) den siebten Platz.
Elena Pohlmann stieg direkt mit den technisch anspruchsvollen 60-Meter-Hürdensprint in ihre Hallensaison ein. Die 14-jährige SuSlerin sprintete mit einer verbesserten Technik auf 9,67 Sekunden und verbesserte ihre Bestzeit um knapp drei Zehntel. In einem stark besetzen Feld und 37 Teilnehmerinnen umfassenden Feld bedeutete dies Rang 5. „Elena kann aufgrund von Knieproblemen auch nicht die Umfänge im Training laufen, die wir gerne hätten, deshalb ist ihre Zeit noch höher einzustufen. Ich bin sehr zufrieden mit der technischen Verbesserung, der Rest kommt auch noch“, so ihr Trainer Amann.
Über die krumme Sprintdistanz von 300 Meter stellten sich Mika Grau und Neuzugang Yannick Walde. Beide überzeugten mit Zeiten unter 40 Sekunden und zeigten damit, dass sie auf einem guten Weg sind sowohl die 400 Meter, als auch die 200 Meter in den kommenden Wettkämpfen auf hohem Niveau mitlaufen zu können. Mika konnte den U20-Wettbewerb mit 39,21 Sekunden für sich entscheiden, Yannick konnte sich mit 39,46 Sekunden den zweiten Platz in der U18 sichern.
„Das war ein guter Saisoneinstieg. Wir haben gesehen, wo wir stehen und was möglich ist. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, um unsere Ziele zu erreichen“, zeigte sich Sprinttrainer Amann zufrieden.
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